Sabine Baumann Heilpraktikerin für Psychotherapie

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Tic-Störungen bei Kindern und Jugendlichen

 

Es gibt viele verschiedene Erscheinungsformen von Tics. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie treten plötzlich und unwillkürlich auf – Fachleute sprechen hier von „einschießenden Tics“.

Ticks wiederholen sich, man kann auch keinen Zweck erkennen und sie werden von den Betroffenen meistens als sinnlos empfunden.

 

Unterschiedliche Formen von Tic-Störungen

 

Motorische Tics

 

Dazu gehören beispielsweise:

 

  • Schulterzucken
  • Augenzwinkern
  • Hände drehen
  • Kopf nicken

 

Vokale Tics

 

äußern sich als:

 

  • Räuspern
  • Pfeifen
  • Husten
  • Schnüffeln
  • Wortwiederholungen
  • usw.

 

Tics lassen sich kaum unterdrücken, jedoch schaffen es Betroffene meistens, den Tic über einen gewissen Zeitraum hinauszuzögern. Oft können sie an einem unbeobachteten Ort den Tic herauslassen und sozusagen „austicen“.

Im Kindesalter kommen Tics relativ häufig vor. Anfangs werden diese häufig als nette „Marotte“ toleriert oder auch als Disziplinlosigkeit gedeutet. Die Betroffenen belastet jedoch zunehmende Kritik sowie die oftmals schwierige Familiensituation.

Hänseleien in der Schule, gefährdete Versetzung oder sozialer Rückzug können dazukommen. Gerade unter Stress kann es zu einer Zunahme der Tic-Symptome kommen – z.B. vor Geburtstagen, Schulwechsel, Schularbeiten? Prüfungen? Weihnachten, Feiern.

Viele Eltern – besonders die Mütter – leiden stark unter den Tics der Kinder, werden von Schuldgefühlen geplagt, suchen nach Erklärungen und fragen sich, was sie falsch gemacht haben.

Ein Großteil der Betroffenen kann genau sagen, wann und in welchen Situationen die Tics vermehrt auftreten. Die meisten Kinder und Jugendlichen beschreiben ein unangenehmes Vorgefühl, das sich dann in einer Tic-Handlung entlädt. Manchmal muss die Tic-Handlung mehrfach wiederholt werden, bis es sich gut anfühlt oder Entspannung erlebt wird.

 

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